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TOPIC: Eigener ET-Gameserver zuhause?

Eigener ET-Gameserver zuhause? 16 years 11 hours ago #117

In Zeiten immer größerer Bandbreiten bei Internetanschlüssen spielen viele mit dem Gedanken einen eigenen Server zu starten. Teilweise schrecken die hohen Kosten eines gemieteten Gameservers gerade kleine Clans oder Einzelpersonen, teilweise möchte man etwas Erfahrung mit Serverconfigs oder Scripts sammeln, bevor "ein richtiger" Server angemietet wird.Vorausgesetzt Ihr verfügt über genug Bandbreite beim Upload (für Server bis 20 Slots reichen Euch imo etwa 2 Mbit) stellt sich also nur noch die Frage:Wie krieg ich meinen Server zum laufen und dann ins Internet, sodaß Spieler darauf verbinden können?Ich habe vor längerem einmal eine kurze Checkliste zusammengestellt, was man dafür braucht, bzw. was ich für benötigt oder ausreichend erachte.Es beginnt natürlich mit einem PC der als Server fungieren soll (bei entsprechender GHardware könnt Ihr Euren eigenen Rechner hierfür verwenden, ansonsten reicht auch ein "alter" PC - ich fing auf einem Athlon XP-1600 mit 768 MB RAM und ner Ati Radeon 9000 mit IBM SCSI HDD mit 10K. Der Prozessor war bei 10 aktiven Bots schon ein Stück ausgelastet, RAM und Grafikkarte reichten aber locker. Die HDD mit 10K hatte damals noch einen Geschwindigkeitsvorteil bei den Zugriffszeiten, bei moderneren SATA2 Platten liegt der Vorteil eben bei denen. Ihr seht also es braucht für erste Versuche oder wenige Slots keine High End Maschine! Soll der (Game-)Server 24/7 laufen empfiehlt es sich einen stromsparenden Prozessor und Chipsatz zu wählen, sowie das ganze eben auf einem eigenen Rechner zu betreiben. Wenn möglich undervoltet die CPU - das hilft nochmal den Verbrauch zu reduzieren, ich konnte so eine 65 Watt CPU auf 15,8 Watt Verbrauch bei stabilem Betrieb drücken.Sofern Ihr Euch mit Linuxinstallationen auskennt oder bereit seit Euch einzulesen, greift zu ner Linuxdistro. Wer das nicht kann oder möchte kann natürlich auch Windows verwenden (in dem Fall an eine ressourcenschonende Firewall + Antivirus Lösung denken). Wenn Ihr einen Internetprovider habt, der Euch eine statische IP gibt, seid Ihr direkt unter der erreichbar. Sollte Euer Provider das nicht können/wollen, so bleiben dynamische DNS-Dienste wie etwa www.dyndns.com (englisch) bei denen Ihr einen kostenlosen Account erstellen und Euche ein der freien kostenlosen dynamischen Addressen registriert (z.B. xyz.dyndns.org oder abc.homeftp.org [sind nur Beispiele]). Dyndns Accounts verfallen automatisch wenn die Addresse 30 Tage nicht mehr angesprochen wurde, um das zu verhindern gibt es dyndns Updater, die in regelmäßigen Intervallen die Addresse gegen Eure eigene IP checken und somit die IP updaten und Ihr auch bei wechselnder IP immer unter dieser registrieren dyndns Addresse erreichbar seid.Als nächstes solltet Ihr über einen Router mit Portforwarding Funktion und Portsperren verfügen, somit kann eingehender Traffic gezielt auf den Server geleitet werden.Ansonsten bleibt nur noch der ET Server aufzusetzen (also installiert ET + gewünschter Patch + Mod) und dann an den Servereinstellungen solange herumzuschrauben bis Ihr zufrieden seid.Eine alteingesessene und gute (aber englische) Seite hierzu ist z.B.: http://www.rtcw.jolt.co.uk/content/enemy_territory/server_guide/Alle möglichen Fragen zu ET findet Ihr im ET-manual auf englisch, oder in der deutschen Übersetzung hierzu.Hoffe ich konnte Euch ein wenig helfen. Wenn Fragen aufkommen, einfach stellen, dafür ist das Forum ja da :DAnsonsten freue ich mich natürlich auch über Feedback und Kritik.
Yours sincerely little Joe
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Eigener ET-Gameserver zuhause? 16 years 4 hours ago #120

  • Michael
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Hallo TomDome,Guter Erfahrungsbericht, jedoch noch 2 od. 3 Punkte:Besitze einen von dir beschriebenen 2ten PC, Athlon 2000 xp+, 521 MB (SD)Ram ohne Grafikkarte, nur onBoard, da läuft ein ET-Server auch, ohne das Tastatur, Maus und Monitor angeschlossen sind, es reicht ein Netz- und Kaltgerätekabel. Ist ein Win2003 Server, jedoch nicht offen im I-Net, nur für lokale Lan-Zwecke. Daher auch mein Tipp, stellt keinen Win Rechner offen ins Netz, nehmt Linux.Zum Thema Dyndns und Routing: Die meisten Router unterstützen mittlerweile Dyndns, was den Dyndnsupdater überflüssig macht. Ebenfals kann man bei vielen Routern bestimmte Rechner in eine DMZ packen, was das ganze etwas sichere machen könnte.Meine Persönliche Meinung: Lieber etwas Geld bezahlen und stresslos einen Server mieten, denn die Leute kennen sich in Punkto Sicherheit super aus, gerade da kann man am meisten falsch machen.GrüßeMichael
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