Wolfenstein4ever

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Limited to only 5,000 individually numbered editions, the Wolfenstein®: The New Order™ Panzerhund Edition comes in a vintage footlocker-style box (measuring approximately 13.5" x 11.25" x 9") with a stamped number plate right above the antiqued clasp.

Inside, you'll find a classified folder affixed to the lid containing 11 classified documents (an assortment of maps, case files, and even an x-ray).

The bulk of the footlocker houses an 8" articulated Panzerhund statue. Made of high quality vinyl material (PVC and ABS) the statue is hand painted, includes a base, and strikes a surprisingly menacing pose for a scaled-down replica.

Inset in a velvet-lined tray is an exclusive SteelBook™ (G2), and a set of 14 full-color weathered-looking postcards of the game's alternate history, bound in a display book.

Lifting this tray reveals compartments housing a set of three high-quality, embroidered patches, and a box containing custom molded replica dog tags, looped and knotted on twine string.

This collector's edition does not include a copy of the gameThe edition will cost about $ 100.

Source: etpro.de | store-bethesda

No multiplayer in Wolfenstein:TNO

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ImageNo multiplayer in new Wolfenstein - MachineGames' upcoming shooter will be single-player-only experience.The upcoming Wolfenstein: The New Order from Bethesda and MachineGames will not include a multiplayer component.
Instead, the current- and next-generation game will strictly be a single-player title, a responsibility MachineGames does not take lightly.

"It's such a huge part of video game legacy," creative director Jens Matthies told GameSpot in a new video preview. "If there's a video game museum, Wolfenstein is in the first room. It's the start of the wave that shaped the world of gaming."
"On a personal level, I played this when I was younger and it was mind-blowing," Matthies added. "I never then of course dreamed that I was going to be working with it. It's both an honor and a legacy."
 
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ImageWolfenstein:TNO ohne Multiplayer-Modus - Die Kollegen von Gamespot haben die Schweden vor Ort besucht und wissen u.a. ein paar Details zur Story zu berichten, welche ja im Jahr 1960 angesiedelt ist und darauf fußt, dass die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen und mittlerweile wohl selbst den Mond besiedelt haben. B.J. Blaskowizc sei 20 Jahre in einer Irrenanstalt festgehalten worden, heißt es da. Für den Haudegen sei die Welt genauso neu und unvertraut wie für den Spieler.

Neben den üblichen Gegnern werde es in der Spielwelt auch freundliche NPCs geben, mit denen man interagieren kann und so mehr Infos und vielleicht auch ein paar Geheimtipps erhält. Dabei werde man allerlei Gegenden auf der ganzen Welt einen Besuch abstatten, z.B. die Wälder Polens bereisen oder im Berliner Untergrund tauchen. Wir tippen mal an dieser Stelle, dass das Finale oder zumindest ein Abschnitt des Spiels auf dem Mond stattfinden wird.

Dual-wielding - also das Nutzen von zwei Knarren gleichzeitig - soll bei allen Waffen, selbst Raketenwerfern, möglich sein. Das neue Setting habe einem noch mehr Freiheiten hinsichtlich der Gegner, Roboter und Waffen verschafft, so die Entwickler mit Verweis auf das "Retro-Sci-fi"-Design.
Das Studio, dessen Gründer bei Starbreeze für Spiele wie Chronicles of Riddick und The Darkness verantwortliche  waren, merkte außerdem an: Wolfenstein: The New Order ist ein reines Solo-Erlebnis - einen Mehrspielerpart gebe es nicht.

Exploring Wolfenstein: The New Order – Stealth vs. Mayhem

BJ Blazkowicz is the resistance’s best hope of taking down General Deathshead’s army, but how will you achieve victory?  In our newest gameplay trailer, we provide a look at alternate paths through an early chapter of the game.

Watch our new gameplay trailer, “Exploring Wolfenstein: The New Order – Stealth vs. Mayhem” in the embed above, and learn more details on gameplay choices from executive producer Jerk Gustafsson in a new interview up on PlayStation Blog.
Wolfenstein: The New Order, will be available worldwide for Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360, PlayStation 3, and PC on May 20, 2014.


Entdecke Wolfenstein: The New Order – Leise oder Laut

In einem neuen Trailer zu Wolfenstein: The New Order namens "leise oder laut" stellt Bethesda zwei unterschiedliche Vorgehensweisen im Ego-Shooter vor. Das neue Wolfenstein absolviert ihr entweder möglichst lautlos oder mit erbarmungsloser Waffengewalt. Wie das im Spiel ausschaut, erfahrt ihr im Video.

Im nachfolgenden Trailer präsentiert Bethesda zwei Vorgehensweisen in Wolfenstein: The New Order. Der kommende Ego-Shooter lässt sich demnach in zwei unterschiedlichen Wegen absolvieren.
Euch steht beispielsweise zur Wahl, ob ihr Wolfenstein: The New Order möglichst lautlos durchspielt. Ihr schleicht euch an Widersacher heran und schaltet sie lautlos per Nahkampfattacke aus. Geschlossene Türen lassen sich per Dietrich knacken. Wem das nicht zusagt, der absolviert Wolfenstein: The New Order mit erbarmungsloser Waffengewalt. Ausgestattet mit fetten Wummen ballert ihr euch durch gegnerische Truppen, schaltet einen Gegner nach dem anderen aus.

Source: etpro.de | bethblog.com

Wolfenstein: The New Order E3 Trailer

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Was wäre wenn? Was wäre, wenn das "Regime" schneller und tödlicher gewesen wäre als die Alliierten? Diese Frage stellt und beantwortet der neue E3-Trailer zu Wolfenstein: The New Order und setzt die Antworten schön in Szene. 

"Regime"-Fahnen am Kapitol, Uniformen auf der Abbey Road, Hinrichtungen auf dem Roten Platz und Nazis auf dem Mond. Leider mit Raumanzug. Und ganz viele Roboter. 

Zum Glück gibt es B.J. Blazkowicz.

Quelle: IGN.com

WOLFENSTEIN TNO E3 TRAILER Version:english
Author bethesda Date 06.07.2013 Filesize 11,03 MB Download 230


WOLFENSTEIN TNO E3 TRAILER Version:deutsch
Author bethesda Date 06.07.2013 Filesize 35,24 MB Download 256


Wolfenstein: The New Order - Launch-Trailer "Das Haus der aufgehenden Sonne"

Der Widerstand hat sich gesammelt. Die Zeit ist gekommen, sich gegen das Regime zu erheben. Schau Dir jetzt den letzten vor dem Verkaufsstart veröffentlichten Gameplay-Trailer zu Wolfenstein: The New Order an.

Wolfenstein: The New Order erscheint nächste Woche -- am Dienstag, den 20. Mai -- für PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox One, Xbox 360 und PC. Als zusätzlichen Bonus erhalten alle Vorbesteller des Spiels über ihr Exemplar von Wolfenstein: The New Order Zugang zur DOOM-Beta. Weitere Informationen über den Zugang zur DOOM-Beta als Vorbestellerbonus sowie alle entsprechenden Bedingungen und Einschränkungen finden Sie unter www.wolfenstein-spiel.de/DOOM.

Wolfenstein: The New Order™ ist eine fiktionale Geschichte, die in einer fiktiven Welt in den 1960er Jahren spielt. Namen, Figuren, Organisationen, Orte und Ereignisse sind entweder frei erfunden oder in fiktionalisierter Weise dargestellt. Die Geschichte und der Inhalt dieses Spiels beabsichtigen weder die Billigung, Verherrlichung oder Gutheißung von Denkmustern, Ideologien, Ereignissen, Handlungen, Personen oder Verhaltensweisen des nationalsozialistischen Regimes noch die Verharmlosung der im Namen des Nationalsozialismus begangenen Kriegsverbrechen, Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit und sollten auch keinesfalls so verstanden werden.

Source: etpro.de

If you’re interested in Wolfenstein: The New Order, we’ve got some great stuff for you today–new pieces of artwork and a new trailer.

The above image is the Assault on Deathshead’s Fortress, and it was released along four other equally cool pieces of artwork, which show off the interior of a train, the base for the Resistance, a prison, and the Nautica Moon Dome.

Source: etpro.de

New Wolfenstein game seemingly in the works

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New Wolfenstein game seemingly in the works

licja Bachleda-Curuś, who voiced Wolfenstein: The New Order's Anya, has suggested there's a new Wolfestein game in the works.
Speaking to Polish TV station TVN, she revealed that they were "making a second one" hasn't mentioned it by name but has said she is working on a new game.

Quote: "I'm working on a video game, first part of which I have already made. Now we're making a second one, which will take two more years. "I played this game as a child. I was very happy when I got to the point where I could shoot Hitler."

Developer MachineGames, and publisher Bethesda, haven't yet confirmed a New Order sequel, although creative director Jen Mathies did say they had lots of ideas last year.

Chris Thursten liked The New Order quite a bit, though he was less keen on its standalone expansion The Old Blood. The next Wolfenstein game is probably with ID tech 6 Engine.


Wolfenstein: The New Order bekommt offenbar einen Nachfolger. Das hat jedenfalls die Synchronsprecherin Alicja Bachleda-Curus im Rahmen eines Interviews mit dem polnischen TV-Sender TVN verraten.

Bachleda-Curus, die im ersten Teil die Anya Oliwa spricht, verrät während des Gesprächs, dass sie an einem Spiel arbeitet, an dessen ersten Teil sie ebenfalls schon beteiligt war - und bei dem es darum geht, auf Hitler zu schießen.

Zitat: Ich arbeite an einem Videospiel, an dessen erstem Teil ich bereits mitgearbeitet habe. Nun machen wir einen zweiten, dessen Fertigstellung noch zwei weitere Jahre dauern wird. Ich habe dieses Spiel schon als Kind gespielt. Ich war sehr glücklich, als ich an eine Stelle kam, an der ich auf Hitler schießen konnte.

Weder das für Wolfenstein: The New Order verantwortliche Entwicklerstudio MachineGames noch der Publisher Bethesda haben bisher einen Nachfolger offiziell bestätigt. Allerdings verriet der Creative-Director Jen Mathies kürzlich, dass er bereits jede Menge Ideen für einen weiteren Teil habe.

Behält die Synchronsperecherin Recht, erscheint das neue Wolfenstein Spiel irgendwann im Jahr 2017. Bethesda wollte sich zu den Gerüchten bisher jedoch nicht äußern. Das nächste Wolfenstein wird wahrscheinlich auf der ID-Tech-6 Engine basieren.

Source: etpro.de | gamepressure.com | eurogamer.net | gamestar.de | gamesradar.com

Im Wolfenstein: The New Order Gamewatch Video erklärt Sebastian Stange Moderator Michael Obermeier mit mehr als 8 Minuten Gameplay, warum sich Old-School-Shooter-Fans auf Wolfenstein freuen dürfen.

 

Wolfenstein: TNO New Details from QuakeCon - Everything you need to know about the rebirth of Wolfenstein
is here in this conversation from QuakeCon 2013 with Creative Director Jens Matthies!


Wolfenstein: TNO New Details from QuakeCon - Im Rahmen der QuakeCon wurde der Release des Ego-Shooters Wolfenstein: The New Order auf 2014 verschoben. Es gab aber auch neue Spielszenen, die sind überraschend emotional.

wolfenstein-tno-details

Source: allgames.com | etpro.de

Wolfenstein: The New Order im Test

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Der beste Blazkowicz!

Unser Test zeigt: So gut war die Serie noch nie! Wolfenstein: The New Order spielt sich wie ein klassischer Shooter, ohne dabei altbacken zu wirken.

Es ist ein ziemlich gutes Jahr, dieses 1960. Die berühmten Liverpooler Pilzköpfe treten das erste Mal unter dem Namen The Beatles auf und legen den Grundstein für eine beispiellose Karriere, John F. Kennedy wird amerikanischer Präsident und Kroatien (damals noch Teil von Jugoslawien) mausert sich peu à peu zu einem beliebten Urlaubsziel. In der Welt des Ego-Shooters Wolfenstein: The New Order heißen die Beatles »Die Käfer«, und sie singen vom blauen U-Boot, die USA gibt's nicht mehr, und in Kroatien klopfen Gefangene Steine oder lassen sich vom Gefängnisarzt zu Tode foltern.

Das Totenkopf-Regime hat den Krieg gewonnen und sich wie ein Geschwür über den Globus gelegt. Unterdrückung, Angst und Schrecken bestimmen das Dasein. Karl & Karla singen dazu den Tophit »Tapferer kleiner Liebling«. Gott sei Dank ist die Welt von William B.J. Blazkowicz eine fiktive. Noch deutlich fiktiver übrigens als beispielsweise die berühmte Alternativweltgeschichte »Vaterland« von Robert Harris, in der Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewinnt. Denn auch wenn das Totenkopf-Regime in Wolfenstein: The New Ordernatürlich eine Nazi-Diktatur darstellen soll, so ist es doch eine recht fern von einer möglichen Realität. In Captain Blazkowicz' Geschichte verlieren die Alliierten den Krieg gegen gigantische Stampfmaschinen und Roboterhunde, die nicht von Hitler, sondern von General Totenkopf befehligt werden.

Steam-Pflicht
Wolfenstein: The New Order muss an einen Steam-Account gebunden werden. Danach dürfen Sie das Spiel auf beliebig vielen Rechnern installieren. Ein Weiterverkauf ist dann aber nicht mehr möglich.

Kein Multiplayer (aber nicht verzweifeln, evtl. ist bald ein Multiplayer in Planung, siehe >> News)
Wolfenstein: The New Order ist ein reines Singleplayer-Spiel. Auf einen Mehrspieler-Modus haben die Entwickler (z.Z.) verzichtet.

Keine Hakenkreuze über Steam
In der deutschen wie in der österreichischen Version des Spiels fehlen Hakenkreuze und sonstige verfassungsfeindliche Symbole. Wer darauf aus irgendwelchen Gründen nicht verzichten möchte und auf eine Importversion setzt, der schaut in die Röhre. Der Publisher Bethesda hat The New Order nämlich obendrein mit einem Region-Lock versehen, importierte Spiele laufen auf einem hiesigen Steam schlicht nicht. Und ohne Steam geht's nicht. Warum Bethesda bei den Vorkehrungen allerdings auch Österreich in Sippenhaft genommen hat, ist uns nicht ganz klar, Hakenkreuze und SS-Runen unterliegen dort keinem Verbot. Sei's drum, wir können versichern, dass die fehlenden Symbole keinerlei Abbruch für den Spielspaß bedeuten. Leider geht so aber auch die herausragend gute englische Tonspur flöten, vermutlich melden sich die Totenkopftypen im Original ein ums andere Mal mit Hitlergrußähnlichem.

Als Trost: Die deutsche Tonspur ist auch herausragend gut. Vor allem dann, wenn man sie hört. Was leider nicht immer der Fall ist. In Momenten, in denen das Spiel so richtig aufdreht, wird das Gesagte von Explosionen, Flugzeugrotoren, Geballer oder Musik überlagert. Nicht so stark wie bei den Konsolenversionen, aber doch so stark, dass wir zu Untertitel raten.

Versagen und Kapitulation
1960 also. Dabei geht die Geschichte von B.J. schon viel früher los. 14 Jahre früher während des letzten, verzweifelten Sturms der Amerikaner auf das Hauptquartier von General Totenkopf, um genau zu sein. Hach, die Logik von Videospielen ist manchmal so erfrischend simpel, dass wir uns wünschten, sie würde auch fürs echte Leben gelten: Töte den bösen Herrscher, und alles wird gut. Blazkowicz und Kameraden versagen 1946 leider kläglich, Totenkopf überlebt, nichts wird gut.

B.J. fängt sich eine Kopfverletzung ein, es verschlägt ihn in eine Nervenheilanstalt, er dümpelt die kommenden Jahre im selig ignoranten Wachkoma vor sich hin. So muss er nicht miterleben, wie die USA nach einem Atomangriff kapitulieren, London optisch in Berlin 2 verwandelt wird und Musikkombos wie Karl & Karla ... ach, besser nicht daran denken. Erst ein übler Schockmoment holt Blazkowicz zurück.

Kaum wieder unter den Denkenden schnappt er sich auch schon eine Knarre, um das zu beenden, was er vor 14 Jahren angefangen hat.
In London muss B.J. drei Helikopter klauen. Die sind allerdings gut bewacht. Unter anderem von Robotern.

Überraschung!
Wenn sich B.J. in der Nervenheilanstalt aus seinem Rollstuhl schält, haben wir das Schlimmste längst hinter uns. Die ersten circa 20 bis 30 Minuten von Wolfenstein: The New Orderfallen unter »uninspirierter Schlauch-Shooter mit stumpfen Moorhuhneinlagen«. Wenn der Held sich aber aus den Schützengräben hinein in Totenkopfs Burg gekämpft hat, startet ein großartiges, überraschendes Abenteuer, das nicht ein einziges Mal langweilt oder ermüdet. Gut platzierte Tempowechsel, die Möglichkeit zu schleichen, ein umfangreiches Waffenarsenal, anspruchsvolle Schießereien, viele versteckte Goodies und abwechslungsreiche Schauplätze halten den Spaßfaktor durchgängig unerwartet hoch.

Ja, unerwartet. Wir wussten zwar schon, dass The New Order nach einem mauen Anfang aufdrehen würde, dass es aber konstant so gut bleibt, damit hatten wir nicht gerechnet. Und damit, dass man es ohne große Anstrengung in einem Rutsch durchspielen kann, auch nicht. Dabei ist es übrigens nicht mit fünf oder sechs Stunden getan. Auf zehn bis zwölf sollte man sich schon vorbereiten, wenn man nicht allzu viel von dem verpassen will, was die Entwickler abseits der direkten Routen zum jeweiligen Ziel eingebaut haben. Kleiner Tipp in diesem Zusammenhang: Wenn B.J. das erste Mal das Hauptquartier betritt, dann sollte man ihn dringend ins Bett schicken. Aber wirklich ganz dringend!

Abenteuer-Dramödie
Hauptquartier? Richtig, Hauptquartier! Nachdem sich B.J. zusammen mit der reizenden Krankenpflegerin und ausgebildeten Archäologin Anya aus Polen nach Berlin gekämpft und dort einen Kameraden aus dem Eisenwald-Gefängnis befreit hat, geht's ins Hauptquartier des Wiesenau-Widerstands. Ähnliches kennen wir schon aus dem Vorgänger, allerdings hat das Wiesenau-Quartier so gut wie nichts mit dem sterilen Pendant aus Wolfenstein von 2009 zu tun.

Im Wiesenau-Quartier kommen B.J. und wir zur Ruhe, wir quatschen mit den Widerständlern, die allesamt besonders sind und ihre eigenen traurigen Geschichten zu tragen haben. Caroline, der Kopf der Bande, sitzt mit gebrochenem Rücken im Rollstuhl, Kurt ist ein auf grausamste Art geläutertes Ex-Regime-Mitglied, Bobby, ein lebensmüder Engländer, liegt mit dem Gesicht zur Wand in seinem Bett und will nur vergessen.

Der Erzfeind: Wilhelm »Totenkopf« Strasse macht sich über B.J. lustig. Um ihn gleich darauf vor die schlimmste Wahl seines Lebens zu stellen.

Wir erledigen kleinere Aufgaben (»Such mal bitte die Pläne«), tun Gutes und schenken Max, der knuddeligen Wolfenstein-Version von Hodor aus Game of Thrones, einen Spielzeugroboter oder treiben einen verlorengegangenen Ehering wieder auf. Wir vergnügen uns mit Anya in der Horizontalen (die Sexszenen sind leider mild ungelenk), oder wir arbeiten unsere Schuld auf. Eine Schuld, die wir vor 14 Jahren (im Prolog) auf uns geladen haben. Wir wollen nicht zu sehr ins Detail gehen, das wäre ein arger Spoiler. Aber so viel: Wir müssen eine ziemlich fiese Entscheidung fällen, die zur Folge hat, dass sich das Spiel an einigen Stellen verändert. Nicht so bahnbrechend, dass man's zwingend ein zweites Mal spielen muss, aber doch so angenehm, dass man bei einem erneuten Anlauf (vielleicht auf einem höheren Schwierigkeitsgrad) immer wieder überrascht wird. Mal auf unterhaltsame, dann wieder auf dramatische Art.

Talentbaum
Wir können Captain Blazkowicz im Laufe des Spiels spürbar verbessern. Einfach, indem wir spielen und dabei ein paar Dinge dabei beachten.
In einer Talentbaumübersicht sehen wir, was man von uns erwartet und was wir dafür einheimsen.

Freischaltung
Ganz zu Beginn schon sacken wir die praktische Fähigkeit ein, Messer zu werfen. Einfach, indem wir Soldaten von hinten ausschalten.

Spätere Achievements verlangen jedoch etwas mehr Einsatz und Fingerakrobatik. Drei Gegner im Rutschen zu erledigen, ist gar nicht so einfach.

Und genau das ist etwas, das man Wolfenstein gar nicht hoch genug anrechnen kann: Es schafft locker einen Spagat zwischen nachdenklichen Tönen und einer gehörigen Portion Humor. Letztlich bleibt's nämlich immer ein Spiel, das sich selbst nicht zu ernst nimmt. Wenn wir B.J. etwa aus Versehen von einer ziemlich hohen und für die Handlung wichtigen Brücke fallen lassen, kommentiert er das staubtrocken mit »Was für ein blöder Tod«. Allerdings muss man sich auch nicht schämen, sollten einem ein bisschen die Augen feucht werden, wenn der Held seinen bewegenden Schlussmonolog hält.

Tarantino lässt grüßen
Doch nicht nur unsere Verbündeten sind den Entwicklern gut gelungen, auch die Gegenspieler wurden genau so eingefangen, wie es sich für ein Wolfenstein gehört. Karikaturhaft, aber bedrohlich und abstoßend. Die abgehalfterte Frau Engel und ihren jugendlichen Gespielen Bubi (kein Scherz, der Name) möchte man gleich bei der ersten Begegnung verdreschen. Und dass Kommandant Keller in der Garage von Anyas Großeltern eine ungesunde Begegnung mit sich schnell drehendem Stahl macht, hat er sich verflixt noch mal selbst zuzuschreiben. The New Order erinnert in diesen Momenten stark an Inglourious Basterds beziehungsweise grundsätzlich an die Art, wie Tarantino Bösewichter anlegt und am Ende mit ihnen umspringt. Nicht zimperlich, das können wir festhalten.

Captain William B.J. Blazkowicz
Captain William B.J. Blazkowicz ist der Held des Spiels. Er hat mit General Totenkopf nicht nur wegen des Kriegs, der Unterdrückung und all dem anderen Schrecken ein Hühnchen zu rupfen.
Die beiden haben auch noch eine private Rechnung offen.

Fergus Reid
Fergus Reid ist schon 1946 ein alter Kriegsveteran und obendrein ein ausgezeichneter Pilot. Er nimmt sich des jungen und unerfahrenen Probst Wyatt an, B.J. bezeichnet die beiden an einer Stelle im Prolog als Vater-Sohn-Gespann. Fergus hat 1960 ein ernstzunehmendes Trauma, das er B.J. verdankt.

Probst Wyatt
Probst Wyatt trifft während des Großangriffs 1946 auf B.J. und Fergus. Er findet sich ungewollt am Steuerknüppel eines abstürzenden Truppenflugzeugs wieder, aber Fergus kann das Schlimmste verhindern. Von dieser Sekunde an sind die beiden Männer miteinander verbunden. Auch Wyatt hat 1960 ein ernstzunehmendes Trauma, das auf die Kappe des Helden geht.

Anya Oliwa
Anya Oliwa pflegt B.J. während seiner Krankenjahre. Später wird sie seine Geliebte. Im Wiesenau-Hauptquartier übernimmt sie nicht nur den Funkverkehr, sondern auch die Forschung, die das Team schließlich auf die richtige Fährte bringt, wie man Totenkopf stoppen kann.

Caroline Becker
Caroline Becker kann man aus dem Vorgänger kennen, muss man aber nicht, denn der war vergleichsweise mies. Sie war darin Leiterin des Widerstands in Isenstadt und bekleidet nun die gleiche Rolle in Berlin. Allerdings deutlich glaubwürdiger. Caroline ist gelähmt, an den Rollstuhl gefesselt, aber nicht verbittert.

Set Roth
Set Roth war mal ein gewöhnlicher Uhrmacher in Stuttgart, zumindest in seinem bürgerlichen Leben – eine Art Tarnung. In Wahrheit verbirgt sich hinter Set einer der brillantesten Köpfe seiner Zeit. Als Forscher machte er ein paar Erfindungen, die anderen wie pure Magie erscheinen.

Gegnerkunde
Aber bevor's zum Ende geht, geht's erst mal von Polen nach Berlin, dort in ein Gefängnis, dann machen wir einen Abstecher nach London, später besuchen wir Kroatien, um danach wieder durch die Katakomben von Berlin zu krabbeln und, und, und. Wir werden natürlich einen Teufel tun und jeden Schauplatz verraten. Was wir allerdings ohne Probleme verraten können: Überall wimmelt es von Soldaten des Regimes. Meistens stehen wir dem normalen Durchschnittstotenkopfbuben gegenüber, allerdings immer in mehrfacher Ausführung. Und diese Buben verstehen sich aufs Schießen, aufs Granatenwerfen und darauf, aus der Schusslinie zu verschwinden. Blöde Vorstürmaktionen kommen zwar auch vor, aber nicht übertrieben oft. Ärgerlich sind allerdings die Momente, in denen die Typen an Totalaussetzern leiden, vor uns stehen und einfach nix machen.

Die Nervenheilanstalt
Nach dem Prolog finden wir uns in einer Nervenheilanstalt wieder. Unser Friede währt nur 14 Jahre, dann kommt das Regime.

London
London, was ist aus dir geworden? Die ehemalige britische Hauptstadt ist fest in Totenkopfhand.

Die Brücke
Mit einem futuristischen Helikopter ziehen wir unsere Kreise über eine gigantische Brücke. Die wir zuvor mild lädiert haben.

Die Forschungsstation
Ohne Forschungsstation darf ein Wolfenstein nicht auskommen. Die hier ist allerdings ziemlich besonders.

Zu den normalen Soldaten addieren sich später extragepanzerte Spezialeinheiten mit Knarren, die fiese Querschläger produzieren, und riesige Monstermutationen in fetten Stahlkorsetts. Hin und wieder müssen wir uns auch mit haushohen Robotern rumschlagen, die uns elektroblitzen. Für viele Auseinandersetzungen gilt: Deckung ist eine fantastische Idee. Run&Gun-Action, wie wir sie etwa aus Return to Castle Wolfenstein kennen, funktioniert zwar auch, wird aber schnell ungesund, gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden.

Außerdem legt uns das Spiel schon durch eine spezielle Mechanik nahe, dass wir uns bedeckt halten sollten, so lange es geht: In vielen Abschnitten treiben sich Kommandanten rum, die wir tunlichst zuerst und obendrein unbemerkt ausknipsen sollten. Denn die Kommandanten können Verstärkung fordern, was sie auch kräftig tun, wenn wir auf uns aufmerksam gemacht haben. Und dafür reicht schon ein versemmelter Schuss. Elegante Helden picken sich also zuerst die Befehlshaber raus, murksen sie mit leiser Messerakrobatik ab und widmen sich dann dem Fußvolk.

Bloß nicht hetzen!
Elegante Helden hetzen auch nicht von A nach B, sondern schauen sich genau in den Levels um, entdecken die Karte des Areals, um darauf alternative Routen, Waffenlager und Waffenverbesserungen (Raketenwerfer für Sturmgewehre, Schalldämpfer für Pistolen, Aufschaltfunktion für die Laserwaffe) zu finden. Oder Sammelkram wie Enigma-Codes (bitte die Zahlen notieren, die sich in der Nähe der Codes befinden, sonst klappt das mit dem Knacken am Ende nicht), Goldgeklimper (Büsten, Kelche, Eier), Langspielplatten (Hatten wir schon Karl & Karla erwähnt?) Briefe (interessante private Korrespondenz) und - ganz wichtig - die Upgrade-Verstecke, wo wir entweder Gesundheits- oder Rüstungsverbesserungen einsacken.

Elegante Helden achten zudem noch darauf, all die kleinen und großen Anforderungen zu erfüllen, die das Spiel unaufdringlich in einer Achievement-Liste führt. Wer beispielsweise drei Gegner im Rutschen ausschaltet, kann danach mit zwei ausgerüsteten Waffen schneller laufen. Und wer 40 Kopftreffer gelandet hat, schaltet schneller durch seine Knarren. So wird B.J. nach und nach ein immer besserer Regime-Gegner, und die Steuerung fühlt sich noch richtiger an, als sie es das ohnehin schon von Beginn an tut. Einzig das Lehnen aus der Deckung heraus entpuppt sich als etwas fummelig. Man muss wahnsinnig nah an eine Wand heran, um die Mechanik auszulösen. Das bekommen andere Shooter besser hin.

Kleine Meckerei
Aber gibt's denn bis auf das, den vermurksten Anfang, die KI-Macken und die hin und wieder unglückliche Soundabmischung gar nichts zu meckern? Wenig. Die Grafik hätte gut noch eine Schippe Qualität mehr vertragen können, die Übergänge zwischen den fast immer großartigen Zwischensequenzen (abzüglich der Sexeinlagen) und dem eigentlichen Spiel fallen manchmal etwas holperig aus. Hinten raus macht die Balance nicht mehr ganz mit, das Spiel zieht schlagartig ganz schön an. Und dass man Lichter nicht ausschießen kann, wenn das Schleichen doch so wichtig ist, finden wir auch unglücklich.

Aber das war's auch schon. Vielmehr möchten wir noch ein bisschen loben. Der Soundtrack beispielsweise hat einen Preis verdient, weil er uns nicht mit Orchestergedröhne belästigt, sondern ungewohnt modern, aber immer passend und stimmungsfördernd daherkommt. Auf dem Weg ins Finale schreit die Musik förmlich »Jetzt reicht's, Totenkopf!« und pumpt uns ordentlich Wut in den Bauch und Adrenalin ins Blut.

Was nach dem Finale festzuhalten ist: The New Order legt die Latte für Shooter in diesem Jahr verflixt hoch. Allerdings haben wir die Vermutung, dass Wolfenstein unter anderem deswegen so gut geworden ist, weil's von einem europäischen Team entwickelt wurde. Genauer von Machinegames, die in großen Teilen ehemalige Starbreeze-Leute ( The Chronicles of Riddick ) sind. Das Spiel verzichtet auf Pathos, es bleibt selbst in den Bombast-Momenten erstaunlich bodenständig und es hetzt uns nicht von einer ermüdenden Massenschlacht in die nächste.

Stattdessen erzählt es eine gelungene Abenteuergeschichte um eine sympathische Heldentruppe, die uns zum Lachen bringt oder auch mal schwer schlucken lässt. Das Ganze gewürzt mit der seltsamen Mischung aus Abscheu und Faszination, die die Wolfenstein-Spiele mit ihrem Szenario schon immer ausgelöst haben. Wir jedenfalls würden uns wünschen, die Entwickler machten sich gleich an den nächsten Teil. Die Welt braucht mehr solch erfrischend altmodische Shooter!

Source: big thx to etpro.de | gamestar.de | gamepro.de

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